dom angriff 300Am zurückliegenden Samstag hieß es für die Volleyballerinnen des VfL Nürnberg II in eigener Halle die knappe Niederlage aus der vergangenen Woche zu vergessen und sich den beiden neuen Aufgaben, nämlich dem SC Memmelsdorf und dem TV/DJK Hammelburg II, zu stellen.

Zuerst ging es gegen die Damen aus Memmelsdorf. Das Hinspiel konnten die Gastgeberinnen zwar für sich entscheiden, allerdings war es damals ein zähes und hartumkämpftes Spiel. So begann auch das Rückspiel von Anfang an auf Augenhöhe.

Zwar verschliefen die Nürnbergerinnen den Beginn etwas, aber sie kämpften sich über den Satz zurück. Leider reichte es am Ende aber doch nicht mehr und der erste Satz ging mit 26:24 an die Gäste. Allerdings ließ sich die Heimmannschaft davon nicht beeindrucken, souverän erspielte man sich in Durchgang zwei eine komfortable Führung, die man sich auch nicht mehr nehmen ließ. Am Ende hieß es 25:19 für den VfL. Dieses Selbstbewusstsein nahm man dann auch mit in den dritten Satz. Lange lagen die Vfl'erinnen deutlich in Front, vor allem durch eine durch die Bank weg sichere Annahme und ein daraus resultierendes variables Angriffsspiel. Zum Schluss wurde es aber doch nochmal knapp. Zum Glück reichte aber dieses Mal der Vorsprung für die Nürnbergerinnen und so ging auch dieser Satz mit 26:24 an Nürnberg. So manche Gegner hätten hier schon die Köpfe hängen lassen: nicht Memmelsdorf. Jeder Ball musste mehrfach "todgemacht" werden. Durch eine aufopferungsvolle Feldabwehr und clevere Aufschläge konnten die VfL'erinnen sich aber auch diesen Durchgang mit 25:23 und damit das Spiel mit 3:1 verdient sichern.

Im zweiten Spiel des Tages ging es dann gegen das junge Team aus Hammelburg. Im Hinspiel musste man sich leider deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Entsprechend hoch war die Motivation im Rückspiel ein besseren Ergebnis zu erzielen. Leider spürte man dies auf dem Feld allerdings nicht. Irgendwie ging bei den Gastgeberinnen nicht all zu viel zusammen. Damit konnten die Hammelburgerinnen von Beginn an frei aufspielen. Zwar besann man sich am Ende des ersten Satzes wieder der eigenen Fähigkeiten, aber zu spät. Verdient ging der Satz mit 25:21 an Hammelburg. Sollte man eigentlich an die zum Ende des ersten Satzes besser werdende Leistung anknüpfen, gelang dies leider gar nicht. Unsicherheiten in fast allen Bereichen führten dazu, dass der zweite Satz deutlich mit 25:16 an die Gäste abgegeben werden musste. Wollte man noch im Spiel bleiben, dann musste man jetzt Gas geben. Man merkte das der VfL Vieles versuchte, aber irgendwie war die Luft doch raus. Wenn auch nicht ganz so deutlich wie der 2. Satz, aber doch ungefährdet, ging auch der letzte Satz mit 25:21 an Hammelburg.

Als Resümee bleibt zu sagen, dass man in einem Spiel eine sehr gute Leistung zeigte und in einem Spiel leider gar nicht umsetzen konnte, was man eigentlich spielen kann. Hervorzuheben ist hierbei, dass in beiden Spielen mit Chrissi Völklein eine erfahrene Zuspielerin zur Libera umfunktioniert wurde, die eine sehr gute Leistung aufs Feld brachte. Damit konnte man diese wichtige Position perfekt ersetzen, da die bisherige Libera Kathrin Hofmann verletzungsbedingt die komplette Rückrunde ausfallen wird. Auf diesem Wege gute Besserung Kathi, du fehlst uns.

Jetzt müssen die VfL-Mädels sich bestmöglich auf den nächsten Spieltag am 04.02.17 in Rimpar vorbereiten.

VfL M. Dehling, A. Oedt, T. Haufmaier, K. Leierseder, C. Völklein, E. Hammer, M. Wallner. T. Uthe, D. Greulich, A. Göpel, K. Obst, C. Meixner