fri jule 4 300Am Samstagabend stand für das Drittliga-Team des VfL Nürnberg ein wichtiges Spiel auf dem Programm Gegner war die punktgleiche Mannschaft des TSV Friedberg und es galt, wichtige Punkte zu ergattern, um den Abstand zum Tabellenende zu wahren. Umso bitterer war es für die Mannschaft von Jorge Rodriguez, dass Diagonalangreiferin Shari Maier am Samstagmorgen auf Grund eines Grippalen Infektes absagen musste. Die Reise nach Schwaben konnte deshalb nur zu siebt angetreten werden.

Dass der Satzbeginn in dieser Saison nicht zu den Paradedisziplinen des VfL zählt, war nichts Neues. Und so liefen die Gäste auch diesmal wieder zu Beginn des ersten Satzes einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher, der allerdings bereits Mitte des Durchgangs wieder aufgeholt werden konnte. Die Annahme wurde stabiler, die Angriffe effektiver und auch in der Abwehr konnte anfänglich Abstimmungsschwierigkeiten ausgemerzt werden. Am Ende des Satzes waren es jedoch trotzdem die Gastgeberinnen, die die ersten 25 Punkte für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Satz galt es, einen besseren Start zu erwischen und sich damit die erste Aufholjagd zu sparen. Der TSV machte es seinen Gästen allerdings nicht leicht, ein Loch im gegnerischen Abwehrverbund zu finden und so brauchte es oft viele Anläufe, um zu punkten. Doch die Mannschaft von Trainer Jorge Rodriguez agierte geduldig und erspielte sich Punkt für Punkt. Auf diese Weise konnten die Sätze zwei und drei gewonnen werden.
Im vierten Durchgang schien anfangs der Kampfgeist der Friedbergerinnen etwas gebrochen zu sein, da sich auch die Eigenfehler auf Seiten der Gastgeber häuften. Dadurch gelang es dem VfL, sich einen komfortablen Vorsprung von bis zu acht Punkten zu erspielen, so dass lediglich drei weitere Punkte zum Spielgewinn fehlten. Doch die Friedbergerinnen sammelten noch einmal all ihre Kräfte und starteten eine Aufholjagd.

Der Spielverlauf nahm nochmal eine Wende und nach kurzer Zeit stand es plötzlich 23:22 für die Gastgeberinnen. Der bereits sicher geglaubte Satzgewinn stand noch einmal auf der Kippe. Doch die Damen des VfL Nürnberg fokussierten sich noch einmal auf die eigenen Stärken und so war es am Ende Lisa Weiß, die den Satz mit einem Blockpunkt beendete.

Die Mannschaft hat unter den schwierigen personellen Bedingungen einmal mehr ihren Teamgeist bewiesen und konnte letztendlich verdient drei weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen.